Moodboard - die Geheimwaffe für deinen persönlichen Stil
Meine Liebe,
heute möchte ich mit dir über eines meiner liebsten Fashion-Themen schreiben:
- das Fashion Moodboard -
Als Modebegeisterte und auch als Mode-Neuling bist du stets auf der Suche nach Inspiration, nach Ideen und dem gewissen Etwas. Doch wo findest du sie? Die Antwort lautet: überall!!!
Doch wie fängst du diese Inspiration ein und verwandelst sie in etwas Greifbares, etwas, das unsere Fashion-Träume zum Leben erweckt?
Genau hier kommen Moodboards ins Spiel, meine liebe Fashionista!
#1 Was ist ein Moodboard?
Um zu verstehen, was ein Moodboard ist und warum es eine solch transformative Wirkung auf unsere kreativen Prozesse hat, sollten wir einen Blick auf seine Wurzeln werfen.
Die Geschichte des Moodboards reicht bis in die frühen Tage des Designs zurück. Es wurde erstmals von Grafikdesignern verwendet, um ihre Ideen zu visualisieren und Kunden zu präsentieren.
Die Idee war einfach: Statt lange über abstrakte Konzepte zu sprechen, konnten Designer einfach Bilder, Farben und Texturen zusammenstellen, um ihre Visionen zum Leben zu erwecken.
Moodboard, Visualboard, Inspirationsboard, Storyboard - es gibt sehr viele Namen dafür und der Zweck von allen ist derselbe. Beim Brand-/Web-Design oder beim Fashion Design, ob Inneneinrichtung oder Werbekampagne - der Sinn ist Ideen & Inspirationen zu sammeln und für sich und andere ein Bild zu erschaffen.
Also fand das Konzept des Moodboards natürlich seinen Weg in die Welt der Mode und des Stylings. Es wurde schnell zum unverzichtbaren Werkzeug für Designer, Stylisten und alle, die sich in den magischen Weiten der Mode verlieren.
Der Wert eines visuellen Referenzpunktes, der es ihnen ermöglichte, ihre Ideen zu organisieren und zu kommunizieren.
#2 Warum du unbedingt ein Moodboard brauchst!
Aber was genau ist nun der Sinn eines Moodboards in deinem Fall, fragst du dich?
Nun, Liebes, es ist wie eine Collage deiner Fashion Wünsche, ein visuelles Manifest deiner kreativen Vision.
Ein Moodboard ist, in deinem Fall, nicht nur eine Ansammlung von Bildern, Texturen und Farben; es ist eine Reise durch deine Gedanken, Gefühle und Inspirationen.
Es hilft dir dabei, eine klare Vorstellung davon zu bekommen, welche Ästhetik du erreichen möchtest, welche Stimmung du vermitteln willst und welches Gefühl du in der Zukunft mit deinen Outfits leben willst.
Es ist ebenso ein Werkzeug der Selbstreflexion, das es dir ermöglicht, deine Gedanken über dich zu ordnen und deine Ideen zu konkretisieren. Indem du Bilder und Elemente auswählst, die dich ansprechen, kannst du deine persönliche Ästhetik definieren und deinen individuellen Stil entwickeln.
Mir ist ganz wichtig zu erwähnen, dass die Erstellung deines Fashion Moodboards ein wichtiger Schritt im Prozess zu deinem eigenen Stil ist.
Ich biete für meine Kundinnen einen “ganzheitlichen” Prozess an, der aus folgenden Schritten besteht:
Kleiderschrank Detox - deinen Kleiderschrank nach meiner Methode ausmisten
Moodboard - Ideen und Inspiration sammeln
Capsule Wardrobe - Kleidungsstücke und Outfits, die miteinander kombinierbar sind
Shopping Liste - evtl. fehlende und ergänzende Kleidung kaufen
Das Moodboard ist in diesem Fall ein Schritt mitten im Prozess und hilft nicht nur, eine Idee von der eigenen Vision zu bekommen, sondern auch gleich das Entdeckte umzusetzen.
#3 Die Vorteile von deinem Moodboard
Die Vorteile eines Moodboards sind schier endlos!
Fokus:
Erstens, es ist ein unschätzbares Werkzeug, um unsere kreativen Ideen zu organisieren und zu konkretisieren. Es ermöglicht es uns, unsere Gedanken zu ordnen und einen klaren Fokus auf unser Projekt zu setzen.
In deinem Fall hilft es dir, dich mit deinen Einflüssen und deinen Wünschen auseinanderzusetzen. Wie will ich in Zukunft aussehen und was macht mich wirklich glücklich?
Kommunikation:
Zweitens, es dient als Kommunikationsmittel. Ein Moodboard kann unseren Stil und unsere Vision anderen vermitteln, sei es einem Kunden, einem Teammitglied oder sogar uns selbst.
In deinem Fall vor allem dir selbst. Es dient dir selbst zu zeigen, was dir gefällt und was dich glücklich macht. Mir, als deine Stylistin, würde es helfen, dich kennenzulernen und zu verstehen, was dich inspiriert.
Inspiration:
Drittens, es ist eine Quelle der Inspiration. Ein Blick auf unser Moodboard kann unsere Fantasie entfachen und uns neue Ideen und Perspektiven liefern.
In deinem Fall ist es am Besten, das Moodboard an einen Ort zu hängen oder zu speichern, der dir täglich begegnet. Dein Handy, dein Computer-Bildschirm oder direkt an die Innenseite deines Schrankes.
Doch die Vorteile eines Moodboards beschränken sich nicht nur auf den kreativen Prozess. Es hat, wie oben bereits genannt, auch praktische Vorteile, besonders in der Welt der Mode und des Stylings.
Ein Moodboard kann dir dabei helfen, deinen persönlichen Stil zu definieren und deine Outfits zu planen.
Indem du verschiedene Elemente zusammenstellst und kombinierst, kannst du neue Looks kreieren und deine Outfits perfektionieren.
Ein Moodboard kann dir auch dabei helfen deine Einkäufe zu planen. Indem wir unsere Inspirationen sammeln und organisieren, können wir gezielt nach bestimmten Kleidungsstücken suchen und unsere Garderobe gezielt ergänzen.
Kurz gesagt, ein Moodboard ist wie ein Kompass, der uns den Weg zu einem stilvollen und selbstbewussten Auftritt weist.
#4 Erstelle dein eigenes Moodboard
Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Wie erstellst du dein Moodboard?
Nun, meine Liebe, das Schöne an Moodboards ist ihre Vielseitigkeit.
Es gibt keine festen Regeln, keine richtigen oder falschen Wege.
Du kannst alles verwenden, was dich inspiriert: Bilder aus Zeitschriften, Stoffmuster, Farbpaletten, Zitate, Skizzen – die Möglichkeiten sind endlos.
Der Schlüssel ist, deiner Fantasie freien Lauf zu lassen und intuitiv zu sein.
Du kannst dein Moodboard “oldschool” erstellen.
Wähle den handschriftlichen Weg, indem du Collagen auf Papier erstellen, alte Schulzeiten lassen grüßen!
Schneide aus Zeitschriften Bilder heraus oder suche im Netz (siehe nächsten Absatz) und drucke dir deine Bilder selbst aus.
Hierbei sind der Ideen keine Grenzen gesetzt.Du kannst dein Moodboard aber auch digital erstellen.
Suche dir deine Inspiration durch verschiedene Bilder, Fotos, Screenshots aus all den Quellen, auf denen du unterwegs bist.
- Moodboard-Ordner auf deinem Handy -
Wähle Bilder aus Social Media Apps, wie Instagram oder Pinterest, nutze die Bilderfunktion bei Google oder gehe auf Photoseiten, die dir freie Bilder zur Verfügung stellen, wie beispielsweise Unsplash.
Nun kannst du dir ganz einfach in deiner Foto-App einen Moodboard-Ordner anlegen mit all deinen Bildern. Somit hast du dein Moodboard immer bei dir und kannst nach Lust und Laune ergänzen und löschen. Es ist sicherlich die flexibelste Variante eines Fashion Moodboards.
- Collage kreieren bei Canva -
Falls du dir aber eine wirkliche Collage zusammenstellen willst, ist Canva ein super Programm dafür. Du kannst deine Bilder hochladen und aus der großen Sammlung von Bildern bei Canva auswählen.
Fashion Moodboard erstellen mit Canva.
- Natürlich dürfen wir Pinterest nicht vergessen! -
Hier kannst du dir deinen persönlichen Fashion Ordner anlegen und ähnlich wie bei deinem Ordner in der Foto-App hast du die Pinterest App immer dabei und kannst Bilder flexibel ergänzen.
Ich persönlich bin ein großer Fan von dieser Methode. Mein Ordner ist mittlerweile riesig und wenn ich einen sehr uninspirierten Tag habe, finde ich hier immer wieder Ideen.
Fashion Ordner bei Pinterest.
Was auch immer du wählst, der Prozess des Moodboard-Erstellens sollte Spaß machen und dich dazu ermutigen, freier, offener und inspirierter für die eigenen Stil zu werden.
Also, meine Liebe, lasst uns unsere Moodboards erstellen und unsere kreativen Flügel ausbreiten! Denn in der Welt der Mode gibt es keine Grenzen – nur endlose Möglichkeiten.
Alles Liebe,
deine CHRISTINA